
Finalisten 2026 stehen fest
Seit Mitte März stehen die drei Finalisten für den diesjährigen Swiss Medtech Award fest, der am 10. Juni auf dem Swiss Medtech Day in Bern verliehen wird. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld in Höhe von 50.000 CHF.
Drei Schweizer Medizintechnik-Unternehmen konnten die Fachjury überzeugen und stehen nun im Finale um den Swiss Medtech Award 2026:
Das Basler Familienunternehmen Medartis AG ist seit fast 30 Jahren aktiv. Es entwickelt und produziert hochpräzise Implantat-Lösungen für die Kopfchirurgie sowie für die oberen und unteren Extremitäten. Gemeinsam mit medizinischen Fachkräften arbeitet das Unternehmen an patientenorientierten Implantatsystemen und digitalen Planungsinstrumenten, die operative Eingriffe vereinfachen und helfen, die Behandlungsqualität verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt von Medartis ist die chirurgische Aus- und Weiterbildung.
Die Positrigo AG ist in Zürich angesiedelt und im Bereich der neurologischen Bildgebung tätig. Die kompakten Diagnostik-Systeme, die Positrigo entwickelt und herstellt, können in neurologischen Praxen und kleineren Zentren eingesetzt werden und helfen, die steigende Nachfrage in der Abklärung neurologischer Erkrankungen abzudecken.
Die familiengeführte Symbios Orthopédie SA (Yverdon-les-Bains) hat sich auf individuell angepasste Hüft- und Knieimplantate spezialisiert. Das Unternehmen hatte erst Anfang März seinen neuen Hauptsitz bezogen, der in den vergangenen Jahren (unweit der alten Fabrik) errichtet wurde. Dort entstehen unter kontrollierten Bedingungen patientenspezifische Implantate.
Der Swiss Medtech Award wird seit 2018 vom Schweizer Medizintechnik-Verband verliehen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, die von der Sonova-Gruppe und der Straumann-Gruppe finanziert werden. Die Auszeichnung geht an Unternehmen, die mit neuen Technologien und ihrem Engagement zur Weiterentwicklung der Medizintechnik beitragen. Sie werden von einer Fachjury ausgewählt.
„Die Finalisten zeigen eindrücklich, wie unternehmerischer Mut, technologische Kompetenz und medizinische Praxisnähe zusammenwirken“, so Adrian Hunn, Direktor von Swiss Medtech. „Wir können stolz sein, in der Schweiz solche Unternehmen zu haben. Sie stehen exemplarisch für eine Branche, die international Maßstäbe setzt“.
Welches Unternehmen das Preisgeld in Empfang nehmen kann, wird am 10. Juni auf dem Swiss Medtech Day in Bern bekannt gegeben, dem großen Treffen der Schweizer Medizintechnik-Branche.

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